„Aufregung um Kahlschlag an Marseille-Kaserne“ titelte das Hamburger Abendblatt am 29.03.2016. Am 01. März 2016 war die ehemalige Kommandeursvilla des Fliegerhorstes Uetersen durch den Hamburger Investor Alexander Krause gekauft worden. Doch das damit ausgerechnet ein Investor den Zuschlag erhielt, dem nichts an dem denkmalgeschützten Gebäude liegt, wurde schnell klar. Bereits nach einem Monat war der Zaun an der Grundstücksgrenze mit schwarzer Folie abgehängt und das sicher nicht ohne Grund. Der Investor führt auf dem Grundstück ungenehmigte Rodungen durch, die vom Bundesforstamt als fortwirtschaftlicher Unfug bezeichnet wurden. Mit dieser Aktion habe laut Abendblatt der Investor gegen naturschutzrechtliche Belange verstoßen und für die Maßnahmen weder das Forstamt noch die Naturschutzbehörde des Kreises eingeschaltet. Nach eigener Aussage des Investors, wollte dieser Einfamilienhäuser auf dem Grundstück errichten. Laut Kreissprecher Oliver Carstens lagen allerdings kein Bauantrag, noch ein gültiger Bebauungsplan vor und eine Baugenehmigung würde Herr Krause dafür auch sicherlich nicht bekommen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wollte keine Verantwortung für die Folgen des Verkaufes übernehmen. „Wir wissen nicht, was da gebaut werden soll“, sagt Hartwig Hardell. Für die BImA zählte alleine der Kaufpreis. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

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